Hans-Peter Kniese

Hans-Peter Kniese

Schnelles Internet Simonsberg lockt mit Internet-Prämie

vom 13. Juni 2017      Aus der Redaktion der Husumer Nachrichten

Weil die Simonsberger bislang nur wenig Interesse am schnellen Internet zeigen, will die Gemeinde nun jedem anschlusswilligen Haushalt eine Prämie von 1000 Euro zahlen. 

1000 Euro für den Glasanfaser-Anschluss soll es in Simonsberg geben.
1.000.Euro für den Glasfaser-Anschluss soll es in Simonsberg geben.          Foto: hjm

Der Glasfaserausbau ist in Simonsberg äußerst umstritten. Obwohl es die derzeit modernste und schnellste Technik ist, fanden sich in der Gemeinde vor den Toren Husums bislang nicht genügend Bürger, die ans schnelle Internet angeschlossen werden wollen. Und das sehr zum Ärgernis der Gemeindevertretung, die sich für einen Ausbau ausgesprochen hatte. Der erste Versuch, die notwendige Quote von 68 Prozent für die Bürgerbreitbandnetz-Gesellschaft (BBNG) zu erreichen, scheiterte kläglich mit etwa 20 Prozent. Und auch ein weiterer Versuch, der noch nicht lange zurückliegt, endete mehr als enttäuschend, wie Bürgermeisterin Angela Feddersen in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter berichtete. „Bisher sind alle Versuche gescheitert, die Bewohner in Simonsberg von der neuen Technik zu überzeugen.“

Doch es könnte sich eventuell etwas ändern, wie Feddersen sagte. Die Gemeinde gehöre zum Ausbaugebiet der BBNG. „Dies bedeutet, dass wir in den nächsten drei Jahren ausgebaut werden könnten.“ Die Kosten belaufen sich auf gut 1,3 Millionen Euro, so Angela Feddersen. „Zwei Chancen haben wir vertan wegen mangelndem Interesse oder den zu hohen Kosten.“ Die dritte und letzte Chance müsse nun genutzt werden. „Wir als Gemeindevertretung kümmern uns seit Jahren und bemühen uns, das schnelle Internet nach Simonsberg zu holen, aber die Bürger kümmern sich nicht darum.“ Mit einem Aktionsplan will die Gemeinde das Ruder nun herumreißen und die Bürger dazu bewegen, sich doch noch für den Glasfaseranschluss zu entscheiden. Von den 460 Haushalten müssten sich 68 Prozent für die neue Technik entscheiden, das wären 312 Haushalte, rechnete Feddersen vor.

„Ich schlage vor, dass wir für einen Haushaltsanschluss einen Zuschuss in Höhe von 1000 Euro gewähren“, so die Bürgermeisterin. Finanziert werden könne dieses Zuschussprogramm durch einen zurückliegenden Geländeverkauf mit einem Erlös von 700.000 Euro. Nach kurzen Beratungen und Zustimmung wurde das Zuschussprogramm konkretisiert. „Ab der Vorvermarktung läuft das Zuschussprogramm sechs Wochen.“ Wer in dieser Zeit seinen Antrag stellt, könne mit diesem Zuschuss rechnen. Doch Angela Feddersen machte deutlich, das dies für die Gemeinde Simonsberg die letzte Chance sei. „Ich kann nur an die Bewohner appellieren, dieses Angebot anzunehmen, ein weiteres Angebot wird es nicht geben.“

– Quelle: https://www.shz.de/17040321 ©2017

Auch in die Ausbildung der Jugendfeuerwehrgruppe wird investiert.

Auch in die Ausbildung der Jugendfeuerwehrgruppe wird investiert.

 

Sehr zufrieden ist der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Simonsberg. Er ist zwar erst drei Jahre alt, hat aber schon 150 Mitglieder. Allerdings fand der Vorsitzende, Dietrich Habenicht, dass ein paar mehr zur Mitgliederversammlung hätten kommen können.

„Viele Mitglieder sind der Garant für eine gute Kassenlage und eine gute Kassenlage der Garant für wertvolle Investitionen in die Feuerwehr, die über die normale Gemeindefinanzierung nicht möglich ist“, machte er den Sinn und Zweck des Vereins deutlich. So wurden seit 2016 ein 4-Gas-Messgerät, ein Handscheinwerfer, ein Steckleiterverbindungsteil „Kran“ und zwei Magnettafeln für den Schulungsraum angeschafft. Außerdem leichte Dienstkleidung für Aktive und Jugendfeuerwehr. Viel wird auch in die Ausbildung der Aktiven investiert, so Habenicht weiter. Das vom Förderverein unterstützte Flüssiggas-Training 2016 war ein voller Erfolg. 80 Feuerwehrmänner und -frauen hatten aus verschiedenen Wehren des Kreises teilgenommen. Am 1. Juni diesen Jahres nahmen sieben Atemschutzgeräteträger aus Simonsberg in Harrislee an einem Training in einem Brandübungscontainer teil. Wehrführer Hans-Jörg Simon erklärte den Anwesenden, was dort unter fast dramatischen Umständen geübt wird. Auch diese Maßnahme wurde vom Förderverein finanziert.

Drei weitere Entscheidungen wurden einstimmig beschlossen. Aufgrund der guten Kassenlage wird die Wärmebildkamera Mi-TIC S3 bereits in diesem Jahr angeschafft. Die Ansparung für eine Arbeitsstellenbeleuchtung mit selbstaufrichtender Lichtsäule und integriertem Aggregat wird fortgesetzt und eine weitere Ansparung für die Zusatzausrüstung eines neuen, von der Gemeinde anzuschaffenden Löschfahrzeugs, begonnen. Des weiteren soll ein so genanntes Halligan-Tool angeschafft werden, zusammen mit dem für den effektiven Einsatz sinnvollen Training. Schulungen im Investitionsplan für 2017/18 sind außerdem für Türöffnung, das Sägen von Holz unter Spannung sowie Tierrettung.

In den Dankesworten von Wehrführer Hans-Jörg Simon wurde deutlich, wie wichtig der Förderverein für die aktive Feuerwehr ist. „Der Verein ist da, wenn die Feuerwehr ihn braucht.“ Das Engagement von Dietrich Habenicht hob der Wehrführer nochmals hervor.
Quelle: https://www.shz.de/17370956 ©2017

Simonsberg Diesmal hatten die Teilnehmer des Simonsberger Kinderringreitens mehr Glück mit dem Wetter als im vergangenen Jahr. Auf der kleinen Bahn starteten 20 Kinder, und auf der großen Bahn kämpften fünf Nachwuchs-Reiter um den Sieg
Nach dem Königsstechen wurde Mirja Gurke auf der kleinen Bahn Königin und Jana Rathje auf der großen Bahn. Im Anschluss wurden die Preise verteilt. Die Königinnen erhielten eine Königskette und den Königspreis. Wie bereits in den Vorjahren wurde dieser von Dörte und Hans-Jürgen Peters sowie von der amtierenden Königin der erwachsenen Reiter, Katrin Lampe, gestiftet. Die ersten beiden Preisträger der kleinen und der großen Bahn erhielten einen Wanderpokal.

Auf der kleinen Bahn wurde die Vorjahreskönigin Femke Miehe Erste mit 28 Ringen, gefolgt von Rieke Peters mit 26 Ringen. Auf der großen Bahn erkämpfte sich die neue Königin Jana Rathje mit 28 Ringen den 1. Platz, und Jörn Peters erhielt mit 15 Ringen den 2. Platz. Den K.O.-Pokal bekam ebenfalls Jana Rathje.  hn

Simonsberg Viele Zuschauer waren beim Ringreiten des Simonsberger Ringreiter-Vereins dabei. Leutnant Jörg Hars konnte General Erwin Kröger 36 aktive Reiter und Amazonen melden.

Simonsberg
Beim Kinderringreiten in Simonsberg starteten auf der kleinen Bahn 16 Jungen und Mädchen und auf der großen Bahn zehn. Auf der kleinen Bahn wurde nach einem Punktsystem geritten, hier errang Femke Miehe die Königswürde. Auf der großen Bahn zählten die gestochenen Ringe. Syster Hars hatte die sicherste Hand.

Simonsberg
Die Regenspiele von Finkhaushallig/Simonsberg – unter diesem Namen wird das Kinderfest 2016 in die Geschichte des Ortes eingehen. Die ersten Spiele waren noch nicht ganz beendet, da öffnete der Himmel seine Schleusen und schloss sie bis zum Ende des Festes nicht wieder. So wurden die Spiele in Finkhaushallig kurzerhand in die Mehrzweckhalle verlegt.

Finkhaushallig
Neue Königin der Ringreiter von Finkhaushallig ist Aileen Petersen. Sie setzte sich im Umreiten gegen Volker Petersen durch. Neue „Kegelschieß-Königin“ ist Birgit Carstensen, neue Schützenmajestäten Stefan Graf, Rosi Simon und bei den Jugendlichen Tade Knudsen.
Der Tag, der harmonisch verlief, begann mit dem Antreten und Umzug zur Abholung der amtierenden Könige, begleitet wurde er vom Spielmannzug Rödemis. Dieser sorgte auch für Musik beim Nachhausebringen der neuen Majestäten. Am Abend wurden die Preise auf dem Festball vergeben.

Simonsberg
Johannes Jürgen Hars ist der neue Ringreiter-König von Simonsberg. Im Stechen mit Hansjörg Andresen bewies er starke Nerven. Hars erhielt den Königspokal und ein Königsbild, das von der Nospa gestiftet wurde. Sein Pferd bekam als Belohnung einen Blätterkranz, den es nach überwundener Skepsis genüsslich verspeiste. Mit einem Festumzug durchs Dorf wurde der neue König nach Hause geleitet.

Simonsberg
21 Mitglieder begrüßte die Vorsitzende Gundel Schmidt zur Generalversammlung des Fruunsboßelvereens Simonsberg im Kirchspielskrug. Hinter den Mitglieder liegt ein erfolgreiches Jahr 2015: Von sieben Feldkämpfen gewannen sie sechs. Von Mildeburg, Oldenswort und dem K-Bund erhielten sie je eine goldene Boßel.

Simonsberg
21 der insgesamt 30 Aktiven der Feuerwehr Simonsberg hatten sich zur Jahresversammlung im Kirchspielskrug eingefunden. Außerdem nahmen die Mitglieder der Ehrenabteilung, der stellvertretende Kreisbrandmeister Wolfgang Clasen, der zweite Bürgermeister Erich Bretthauer, eine Abordnung der Partnerwehr in Deutsch-Evern und Witzworts Wehrführer Dierk Hansen teil.

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