Hans-Peter Kniese

Hans-Peter Kniese
Glasfaser-Vermarktung beginnt in Simonsberg
Gemeinde gewährt einen Zuschuss von 1000 Euro pro Anschluss / Am Dienstag Auftaktveranstaltung

Simonsberg Was lange währt, soll gut werden: Nach mehreren Versuchen, das schnelle Internet via Glasfaserkabel nach Simonsberg zu holen, soll jetzt ein weiterer Anlauf unternommen werden. Während der Gemeinderat sich seit langem einig ist, dass die Zukunft des Dorfes vom Anschluss an die moderne Technik abhängt, gilt es nun, die Bürger zu überzeugen, sich mit dem Thema zu beschäftigen. Zudem hat er in seiner Sitzung im Juni einen gewichtigen Anreiz beschlossen: Die Gemeinde gewährt einen Infrastruktur-Zuschuss von 1000 Euro pro Anschluss.

„Die Anbindung an das Breitbandnetz ist für uns alle von existenzieller Bedeutung“, ist sich Bürgermeisterin Angela Feddersen sicher. „Viele der ortsansässigen Unternehmen kämpfen alltäglich mit den Problemen, die ein langsames Internet für sie bedeutet, speziell wenn sie große Datenmengen übertragen müssen. Jeder, der schulpflichtige Kinder hat, weiß, dass ein stabiler Netzanschluss für die Erledigung von Hausaufgaben inzwischen elementar ist. Auch die Tourismusbranche muss Schritt halten“, sagt Angela Feddersen. Schließlich wundere es niemanden mehr, wenn Feriengäste „ohne Empfang“ am Urlaubsort genervt sind. Laut Feddersen bekommen auch in Simonsberg das Arbeiten im Homeoffice und der Online-Handel einen immer wichtigeren Stellenwert. „Zukünftig werden Immobilien, die ohne einen Glasfaseranschluss zum Verkauf oder zur Miete angeboten werden, die Ladenhüter sein“, ist sie sich sicher.

Gemeinsam mit der Bürgerbreitbandnetz-Gesellschaft (BBNG), die den Netzausbau verantworten wird, soll das moderne Glasfaserkabel flächendeckend in Simonsberg verlegt werden. „Erst wenn sich 68 Prozent der Haushalte solidarisch erklären, indem sie sich anschließen wollen und gleichzeitig mit dem Provider TNG Stadtnetz GmbH aus Kiel einen Vertrag abschließen, findet der Ausbau bei uns statt“, so Feddersen. Der Infrastrukturzuschuss der Gemeinde werde bis zum 6. Oktober 2017 gewährt. Derzeit nimmt das Projekt enorm an Fahrt auf: Die Gemeindevertreter haben persönlich Handzettel von Haus zu Haus verteilt, um die Bürger zu informieren.

Am kommenden Dienstag (22.) beginnt um 19 Uhr im Kirchspielskrug eine öffentliche Informationsveranstaltung der Gemeinde, der BBNG und der TNG, und im Anschluss können an diversen Terminen Beratungsgespräche geführt und die Verträge gezeichnet werden. Die Orte und Zeiten sind per Aushang bekanntgegeben worden. „Es geht um uns alle. Das ist unsere Chance. Wir müssen sie ergreifen, sonst fährt der Zug an uns vorbei“, sagt Angela Feddersen.  ieb/hn

Auch in die Ausbildung der Jugendfeuerwehrgruppe wird investiert.

Auch in die Ausbildung der Jugendfeuerwehrgruppe wird investiert.

 

Sehr zufrieden ist der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Simonsberg. Er ist zwar erst drei Jahre alt, hat aber schon 150 Mitglieder. Allerdings fand der Vorsitzende, Dietrich Habenicht, dass ein paar mehr zur Mitgliederversammlung hätten kommen können.

„Viele Mitglieder sind der Garant für eine gute Kassenlage und eine gute Kassenlage der Garant für wertvolle Investitionen in die Feuerwehr, die über die normale Gemeindefinanzierung nicht möglich ist“, machte er den Sinn und Zweck des Vereins deutlich. So wurden seit 2016 ein 4-Gas-Messgerät, ein Handscheinwerfer, ein Steckleiterverbindungsteil „Kran“ und zwei Magnettafeln für den Schulungsraum angeschafft. Außerdem leichte Dienstkleidung für Aktive und Jugendfeuerwehr. Viel wird auch in die Ausbildung der Aktiven investiert, so Habenicht weiter. Das vom Förderverein unterstützte Flüssiggas-Training 2016 war ein voller Erfolg. 80 Feuerwehrmänner und -frauen hatten aus verschiedenen Wehren des Kreises teilgenommen. Am 1. Juni diesen Jahres nahmen sieben Atemschutzgeräteträger aus Simonsberg in Harrislee an einem Training in einem Brandübungscontainer teil. Wehrführer Hans-Jörg Simon erklärte den Anwesenden, was dort unter fast dramatischen Umständen geübt wird. Auch diese Maßnahme wurde vom Förderverein finanziert.

Drei weitere Entscheidungen wurden einstimmig beschlossen. Aufgrund der guten Kassenlage wird die Wärmebildkamera Mi-TIC S3 bereits in diesem Jahr angeschafft. Die Ansparung für eine Arbeitsstellenbeleuchtung mit selbstaufrichtender Lichtsäule und integriertem Aggregat wird fortgesetzt und eine weitere Ansparung für die Zusatzausrüstung eines neuen, von der Gemeinde anzuschaffenden Löschfahrzeugs, begonnen. Des weiteren soll ein so genanntes Halligan-Tool angeschafft werden, zusammen mit dem für den effektiven Einsatz sinnvollen Training. Schulungen im Investitionsplan für 2017/18 sind außerdem für Türöffnung, das Sägen von Holz unter Spannung sowie Tierrettung.

In den Dankesworten von Wehrführer Hans-Jörg Simon wurde deutlich, wie wichtig der Förderverein für die aktive Feuerwehr ist. „Der Verein ist da, wenn die Feuerwehr ihn braucht.“ Das Engagement von Dietrich Habenicht hob der Wehrführer nochmals hervor.
Quelle: https://www.shz.de/17370956 ©2017

Simonsberg Diesmal hatten die Teilnehmer des Simonsberger Kinderringreitens mehr Glück mit dem Wetter als im vergangenen Jahr. Auf der kleinen Bahn starteten 20 Kinder, und auf der großen Bahn kämpften fünf Nachwuchs-Reiter um den Sieg
Nach dem Königsstechen wurde Mirja Gurke auf der kleinen Bahn Königin und Jana Rathje auf der großen Bahn. Im Anschluss wurden die Preise verteilt. Die Königinnen erhielten eine Königskette und den Königspreis. Wie bereits in den Vorjahren wurde dieser von Dörte und Hans-Jürgen Peters sowie von der amtierenden Königin der erwachsenen Reiter, Katrin Lampe, gestiftet. Die ersten beiden Preisträger der kleinen und der großen Bahn erhielten einen Wanderpokal.

Auf der kleinen Bahn wurde die Vorjahreskönigin Femke Miehe Erste mit 28 Ringen, gefolgt von Rieke Peters mit 26 Ringen. Auf der großen Bahn erkämpfte sich die neue Königin Jana Rathje mit 28 Ringen den 1. Platz, und Jörn Peters erhielt mit 15 Ringen den 2. Platz. Den K.O.-Pokal bekam ebenfalls Jana Rathje.  hn

Simonsberg Viele Zuschauer waren beim Ringreiten des Simonsberger Ringreiter-Vereins dabei. Leutnant Jörg Hars konnte General Erwin Kröger 36 aktive Reiter und Amazonen melden.

Simonsberg
Beim Kinderringreiten in Simonsberg starteten auf der kleinen Bahn 16 Jungen und Mädchen und auf der großen Bahn zehn. Auf der kleinen Bahn wurde nach einem Punktsystem geritten, hier errang Femke Miehe die Königswürde. Auf der großen Bahn zählten die gestochenen Ringe. Syster Hars hatte die sicherste Hand.

Simonsberg
Die Regenspiele von Finkhaushallig/Simonsberg – unter diesem Namen wird das Kinderfest 2016 in die Geschichte des Ortes eingehen. Die ersten Spiele waren noch nicht ganz beendet, da öffnete der Himmel seine Schleusen und schloss sie bis zum Ende des Festes nicht wieder. So wurden die Spiele in Finkhaushallig kurzerhand in die Mehrzweckhalle verlegt.

Finkhaushallig
Neue Königin der Ringreiter von Finkhaushallig ist Aileen Petersen. Sie setzte sich im Umreiten gegen Volker Petersen durch. Neue „Kegelschieß-Königin“ ist Birgit Carstensen, neue Schützenmajestäten Stefan Graf, Rosi Simon und bei den Jugendlichen Tade Knudsen.
Der Tag, der harmonisch verlief, begann mit dem Antreten und Umzug zur Abholung der amtierenden Könige, begleitet wurde er vom Spielmannzug Rödemis. Dieser sorgte auch für Musik beim Nachhausebringen der neuen Majestäten. Am Abend wurden die Preise auf dem Festball vergeben.

Simonsberg
Johannes Jürgen Hars ist der neue Ringreiter-König von Simonsberg. Im Stechen mit Hansjörg Andresen bewies er starke Nerven. Hars erhielt den Königspokal und ein Königsbild, das von der Nospa gestiftet wurde. Sein Pferd bekam als Belohnung einen Blätterkranz, den es nach überwundener Skepsis genüsslich verspeiste. Mit einem Festumzug durchs Dorf wurde der neue König nach Hause geleitet.

Simonsberg
21 Mitglieder begrüßte die Vorsitzende Gundel Schmidt zur Generalversammlung des Fruunsboßelvereens Simonsberg im Kirchspielskrug. Hinter den Mitglieder liegt ein erfolgreiches Jahr 2015: Von sieben Feldkämpfen gewannen sie sechs. Von Mildeburg, Oldenswort und dem K-Bund erhielten sie je eine goldene Boßel.

Seite 1 von 8
Go to top