Die nächsten Termine

Do 23. August 2018, 19:30 Uhr
Funkübung der Feuerwehr, 19.30 Uhr FF-Haus
Di 28. August 2018, 19:00 Uhr
Treffen Förderverein, 19.00 Uhr Krug
Di 04. September 2018, 19:30 Uhr
Treffen Oldtimer, 19.30 Uhr Krug
Di 04. September 2018, 19:30 Uhr
Aktiver Dienst, 19:30 Uhr, FF-Haus
Do 13. September 2018, 19:30 Uhr
02. öffentliche Sitzung der GV

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  • 16 Aug 2018

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  • 17 Aug 2018

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. 138

aktuelle Presseartikel

  • Mittwoch, 11 Juli 2018

    Zwei neue Majestäten

    Bei den Reitern siegte Jens Rieckenberg, bei den Keglern Svenja Röh

    SÜDERMARSCH Auf Grund eines Übermittlungsfehlers sind in der Ausgabe vom Sonnabend ein falscher Text und ein falsches Foto zum Südermarschfest erschienen. Hier die korrekte Version:

    Wenn einmal im Jahr in Schleswig-Holsteins zweitgrößter Flächengemeinde tüchtig gefeiert wird, dann geht es immer reihum. Das Sommerfest – das diesmal bei Inke und Frank Hars bei der Landgaststätte Voßkuhle stattfand – schließt auch stets ein Ringreiten ein. Diesmal geriet das Fest sogar noch ein paar Hausnummern größer, denn gleichzeitig fand ein Pokalringreiten statt, an dem sich die umliegenden Vereine aus Finkhaus, Simonsberg, Uelvesbüll und Südermarsch beteiligten.

    Um 9.30 Uhr wurde gestartet – und bei hochsommerlichem Wetter mit Temperaturen um die 25 Grad wurden den Zuschauern spannende und faire Wettkämpfe geboten. „Wir haben hier heute doch richtig schönes Fest-Wetter“, freute sich Bürgermeister Karl-Jochen Maas, der seit gefühlten Urzeiten vor Ort die Ringzahlen notiert. Assistiert wurde ihm dabei von seinem Vizebürgermeister Hans-Helmut Röh.

    Hochspannung beim Königsreiten: Zunächst trugen vier Reiter je zwei Königsringe auf der Lanze, dann stachen Syster Hars und Jens Rieckenberg jeweils den dritten Königsring. Am Ende setzte sich Jens Rieckenberg mit dem vierten Königsring durch; die Proklamation erfolgte um 17.10 Uhr.

    Natürlich gab es auch wieder den Kegelwettbewerb – als Kegelkönigin wurde Svenja Röh – Schwiegertochter von Vizebürgermeister Hans-Helmut Röh – gefeiert. Nach kurzer Pause folgte ab 19.30 Uhr der traditionelle Festball in der geschmückten Halle. hem

    Die Preisträger beim Südermarsch-Ringreiten: König Jens Rieckenberg, 1. Helma Maas mit 34 von 40 möglichen Ringen; 2. Jörg Jessen (33), 3. Jörg Hars (30), 4. Knut Flatterich (29), 5. Frank Hars (28). K.o.-Pokal Jörg Jessen, Amazonenpokal Helma Maas, Seniorenpokal Jörg Hars, Glückspokal Claus Hansen. Die Preisträger beim Pokal-Ringreiten der Vereine: 1. Simonsberg mit 121 Ringen, 2. Südermarsch (116), 3. Finkhaus (115), 4. Uelvesbüll (106 Ringe).

  • Montag, 09 Juli 2018

    NDR-Schleswig-Holstein Magazin - Sendedatum: 09.07.2018 19:30 Uhr 

    Quelle: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_magazin/dorfgeschichten/Dorfgeschichte-Simonsberg,dorfgeschichte946.html

     Dorfgeschichte: Simonsberg   

    Mehr als 800 Menschen leben in der Gemeinde Simonsberg an der Nordseeküste, die über die Jahrhunderte schon dreimal von Sturmfluten zerstört wurde. Urlauber schätzen dort die Ruhe.

     
     

    Dorfgeschichte: Simonsberg

    von Thilo Buchholz

    Ein Feld, auf dem Kohlrabi angebaut ist. © NDR
    Die Gegend rund um Simonsberg ist vor allem landwirtschaftlich geprägt.

    Die Gemeinde Simonsberg befindet sich etwa acht Kilometer südwestlich von Husum, direkt an der Nordseeküste. Mehr als 800 Menschen leben in dem Dorf. Die Flächen drumherum sind landwirtschaftlich geprägt. Wer auf der Dorfstraße - ein alter Deich - bleibt und durch Simonsberg fährt, der ist schnell wieder raus aus dem Dorf. Nach dem Ortseingangsschild kommt eine Kurve und dann schon wieder das gelbe Ortsausgangsschild. Wer die Dorfstraße verlässt, entdeckt etwa 45 Reetdachhäuser, die zu der Gemeinde gehören. Viele sind Ferienhäuser und bewohnt von Familien aus Hamburg.

    Sturmfluten prägten Simonsberg

    Dreimal wurde Simonsberg mit seiner Kirche in den vergangenen Jahrhunderten von verheerenden Sturmfluten zerstört und weiter landeinwärts wieder aufgebaut. 1634 verwüstete die sogenannte Burchardiflut die Nordseeküste zwischen Ribe und Brunsbüttel. Ihr fielen zwischen 8.000 und 15.000 Menschen zum Opfer. Die schwersten Schäden entstanden im Bereich Nordfriesland, wo Wasser und Wind insbesondere den Küsten immensen Schaden zufügten. Noch schlimmer wüteten die schweren Sturmfluten von 1717/18. Die Naturgewalten zerstörten die gesamte Fläche zwischen Nordstrand und Eiderstedt. 1.500 Hektar Land gingen verloren. Die Überlebenden bauten die Häuser wieder auf aus Soden, Treibholz und Schilf. Die letzte große Sturmflut ereignete sich 1962.

    Reges Vereinsleben

    Ein alter Traktor mit landwirtschaftlicher Maschine. © NDR
    Durch das Restaurieren von alten landwirtschaftlichen Fahrzeugen wollen die Simonsberger jüngeren Menschen die Landwirtschaft nahebringen.

    Etwa zehn Vereine haben sich gegründet in Simonsberg. Darunter landschafts-typische Sportarten wie Ringreiten oder Boßeln. Aber auch einen Oldtimer-Verein gibt es. Der Verein zählt etwa 100 Mitglieder aus der Region. Ihre Schätze sind fast 80 Oldtimer wie alte Traktoren oder Motorräder. Daran tüfteln die Schrauber und präsentieren sie auf verschiedenen Veranstaltungen einer breiten Öffentlichkeit. Vor allem jüngeren Menschen wollen sie so die Entwicklung der Landwirtschaft und Technik nahebringen. Das ist für sie ein Stück Lebensqualität auf dem Lande.

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